#interessantes

„Welche Parallelen gibt es zur Malerei?“

1. Impressionismus:

Impressionismus ist eine frühe Kunstrichtung aus dem 19. Jahrhundert. Ihr Ursprung liegt in Frankreich. Der impressionistische Stil ähnelt der Pixelart: hier werden          einzelne kleine Pinselstriche auf die Leinwand gesetzt, aus denen am Ende ein ganzes Gemälde entsteht. Ein Beispiel liefert das Gemälde von Camille Pissarro – Le Recolte des foins a Eragny, er hat es im Jahre 1877 gemalt.

2. Pop Art:

Pop Art ist eine moderne und facettenreiche Kunstrichtung, die um das Jahr 1950 parallel in England und den USA entstanden ist. Einige Werke aus dem Bereich der Pop Art ähneln sehr stark der Pixelart: die Künstler Andy Warhol und Roy Lichtenstein zauberten tolle Werke.
Andy Warhol zum Beispiel arbeitete mit Siebdruck. Er nahm immer die gleichen Motive, die er dann in den unterschiedlichsten Farben druckte. Ein sehr bekanntes Bild ist im Jahre 1981 entstanden und trägt den Titel „Mickey Mouse“.
Roy Lichtenstein hingegen erstellte einige seiner Werke in Comicform. Hier stellte er mithilfe von einer Rasterschablone mit einzelnen Farbpixeln Effekte von helleren Farben und Schattierungen her. Eines seiner bekanntesten Bilder heißt „M-Maybe“, es ist im Jahr 1965 entstanden.
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„Was kann man mit Pixelart eigentlich so alles umsetzen?“

Pixelart gibt es in abgewandelter Form auch in der realen Welt. Es ist beispielsweise möglich mit Post-its oder Mosaikplatten Fenster oder Wände zu bekleben. Der französische Streetart-Künster Invader (geb. 1969) ist bekannt dafür, Charaktere aus dem Spiel „Space Invaders“ als Mosaike auf der ganzen Welt an Gebäude anzubringen.

Pixelart ist nicht nur eine eigene Kunstrichtung, mit Pixelart ist es auch möglich Werken aus anderen Kunstrichtungen einen neuen, modernen Flair zu verleihen:

Logos und Zeichen

Landschaftsgemälde

(Game) Sprites

Portraits